Nach langer Winterpause war es wieder so weit. Der erste Triathlon stand an. Nachdem ich 2012 in der Hitze Abu Dhabis meinen Jahresauftakt hatte, war es in diesem Jahr ein Wettkampf im kalten Deutschland.

Das Team um Uwe Jeschke, welcher das Cologne Triathlon Weekend im September in Köln ausrichtet, lud zum Cross Triathlon ein. Dieser war bereits der Zweite nach der Auftaktveranstaltung Ende Januar, bei dem mit Frederik Martin ein Kölner Athlet den Sieg davon trug. Nun hieß es für mich ihm dies beim zweiten Cross Triathlon nachzumachen.

Der Tag begann wie auch die letzten Monate mit einem ziemlich kalten Start. Zum Glück fand das Auftaktschwimmen über 700m im Schwimmbad der Sporthochschule statt. Das Radfahren und der Lauf wurden aufgrund der niedrigen Temperaturen als Jagdstart eine halbe Stunde später gestartet.
So ging es für mich nach einem Auftakt nach Mass, mit mehr als einer Minute Vorsprung auf den Zweiten, auf die Radstrecke. Mein Crossrad, welches normalerweise als Stadtrad fungiert lief in den ersten 3 der 5 Runden wie am Schnürchen und ich konnte meinen Vorsprung weiter ausbauen. Dies fand mit einem Platten ein jähes Ende. Ich musste eine halbe Runde mit einem Platten Reifen bis zur Wechselzone fahren. Glücklicherweise bot mir ein Teilnehmer des Cross Duathlons spontan sein Rad an, um das Rennen zu beenden. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die freundliche Hilfe! Beim abschließenden 10km Lauf konnte ich meinen Vorsprung noch einmal ausbauen und lief nach 1:24h ungefährdet den Sieg nach Hause.
Jetzt heißt es erstmal Beine hochlegen und warten, dass die Woche möglichst schnell vorbei geht. Am Sonntag geht’s dann endlich wieder in wärmere Gefilde. Mallorca ich komme…

Sitzpositionsanalyse

BMC Fitting

Am letzten Freitag wurde ich mit professioneller Hilfe, von meinem Partner “Komsport”, auf mein BMC TM01 angepasst. Nachdem ich in den letzten Jahren immer wieder mit Krämpfen auf dem Rad zu kämpfen hatte, sollte dies dank neuer Einlagen, der Vergangenheit angehören. Vielen Dank an das Komsport Team, welches auch Pro Tour Radteams in Sachen Sitzposition und Leistungsdiagnostik betreut.

8.03.2013

Neuer Radsponsor

Mein neuer Begleiter, das BMC 01 wird mir vom Radportal 3bikes.de zur Verfügung gestellt.

Vielen Dank dafür! Demnächst mein erster Fahrbericht. Stay tuned!Die Waffe

Am Wochenende war der wichtigste Tag in diesem Jahr gekommen und ich konnte mich in Roth mit den Besten auf der Langdistanz messen. Und als ich in den Main Donau Kanal um 6:30 Uhr morgens sprang, bekam ich von der einzigartigen Atmosphäre Gänsehaut. Unschöner war dagegen die Klopperei um die ersten Startplätze im Wasser. Manche Jungs dachten wohl, dass es nur einen 100 Meter Sprint gebe.

Als es endlich losging war ich sofort an den Füßen von Benjamin Sanson, der bekanntermaßen die Benchmark im Wasser ist. Wir konnten uns schon nach wenigen Metern vom Rest des Feldes lösen und ich fühlte mich entspannt und locker.

Komischerweise verließen mich meine Kräfte nach 2,5 Kilometern, obwohl ich bis dahin in meiner Komfortzone geblieben war, musste ich dennoch reißen lassen. Als Dritter konnte ich recht weit vorne aus dem Wasser steigen.

Mir war aber ziemlich schwindelig und vom Gefühl her war ich da schon völlig platt. Da ich dieses Gefühl aber schon von Abu Dhabi (Anfang 2012) kannte und das Radfahren anschließend gut geklappt hatte, hoffte ich, dass meine Kraft wiederkommen würde.

Die Top Jungs um Bracht, Bachor, Potrebitsch hielten die Pace auf den ersten Metern schon sehr hoch um die guten Läufer wie Cunnama und Brown direkt unter Druck zu setzen. Ich fühlte mich mittlerweile wieder ganz gut bis mir an einem der zahlreichen Anstiege die Kette runterfiel und ich dadurch ans Ende der Gruppe durchgereicht wurde. Als ich dann bemerkte, dass die Gruppe auseinander gerissen war, konnte ich nicht mehr reagieren und musste die Gruppe um Bracht fahren lassen.

Um ehrlich zu sein hatte ich gehofft mitfahren zu können. So fuhr ich mit vier anderen Profis nur hinterher. Leider waren die Jungs bis auf Per Bittren nicht wirklich gewillt oder in der Lage ein gleichmäßiges hohes Tempo einzuschlagen um eventuell wieder aufschließen zu können. So musste ich, was ich eigentlich um jeden Preis vermeiden wollte, selber in die Führung gehen.

Nach einer Runde war mir dann allerdings wieder schwindelig und ich entschied mich die anderen vor mir fahren zu lassen um die letzten Reserven für das Laufen aufzuheben. Auf den letzten 80 Kilometern kam dann auch noch ein sehr starker Wind auf, was das Kräfte sparen nicht wirklich einfacher machte.

Nach dem Radwechsel fand ich allerdings gleich sehr gut ins Laufen und fühlte mich richtig wohl. Ich versuchte nicht zu schnell anzulaufen, sondern meinen Rhythmus zu finden. Ziel war es auf 3 Stunden zu Laufen. Bis Kilometer 25 ging dies auch wirklich gut. Leider wurde ich ab da immer langsamer und musste bei Kilometer 38 das erste Mal stehen bleiben.

Es war schon ein bitteres Gefühl innerhalb von 500 Metern von Platz 12, mit Sicht auf die Top Ten, auf einmal 8 Leute an dir vorbei laufen zu sehen und nichts dagegen tun zu können, weil dein Körper einfach nicht mehr kann.

Im Akt der Verzweiflung griff ich 2 Kilometer vor dem Ziel ein Bier von der Theke an einem der zahlreichen Stimmungsnester an der Strecke ab und auf einmal ging es wieder. Und so konnte ich zumindest locker ins Ziel einlaufen. Währe die Biertheke mal 2 Kilometer eher gekommen…

Es war alles in allem ein schöner Tag, auch mit der Erkenntnis, dass mir noch ein wenig die Substanz fehlt. In diesem Sinne werde ich weiter trainieren, um bald im Konzert der Großen mitspielen zu können…

Mit einer Top Ten Platzierung beim Ironman 70.3 in Rapperswil (Schweiz) habe ich mich am vergangenen Wochenende in einem starken Starterfeld behauptet. Hinter weltklasse Athleten wie Michael Raelert und Reynard Tissink konnte ich auf Rang 7 vorlaufen.

Am 6. Mai war es wieder so weit, der inoffizielle Saisonauftakt in Buschhütten stand auf dem Plan. In einem mit Triathlon Stars gespickten Rennen konnte ich mich auf dem 9ten Platz behaupten.

 


 

Letztes Wochenende war der Auftakt zur Saison 2012.  Nach einem 17-tägigen Trainingsaufenthalt auf Fuerteventura ging es zum ersten Rennen der neuen Saison nach Abu Dhabi. Die Distanzen von 3km Schwimmen, 200km Radfahren und 20km Laufen waren zu bewältigen. Und das gegen ein Weltklassefeld, welches nach dem Ironman auf Hawaii auf der Langstrecke seines gleichen sucht.


In der kommenden Saison stattet mich Focus Bikes mit Top Material aus. Wie schon in diesem Jahr starte ich auf dem Focus Izalco Chrono und freue mich, das Rad in den Triathlon Wettkämpfen zu fahren.

Neben diesem Rad bin ich bereits auf dem Izalco Pro 1.0 unterwegs, mit dem ich mein erstes Trainingslager im Januar auf Mallorca bestreiten werde. Die mattschwarze Lackierung ist wirklich ein Traum und motivierte mich, trotz Hagels, zu einer erste Ausfahrt. Kurzum, das Rad ist nicht nur optisch extrem scharf sondern auch sau leicht und sehr komfortabel. Auch die standardmäßig verbauten Teile lassen einen Fahrradliebhaber staunen!

Ich bedanke mich bei Herwig Reus und dem ganzen Focus Team für den Vertrauensvorschuss und werde ihn bei den kommenden Rennen zurück zahlen!

6.12.2011

Alle Jahre wieder

Erster Wettkampf nach langer Saisonpause mit der Erkenntnis, dass das Training jetzt wieder angezogen werden muss

Am letzten Wochenende war es wieder soweit. Der erste kleine Formcheck zur Vorbereitung der Saison 2012 stand in Köln an. Der vom LT DSHS ausgetragene Lauf im Kölner Stadtwald stand auf dem Programm. Zum Glück spielte nach der Rutschpartie im letzten Jahr das Wetter mit und wir konnten bei “warmen” 10 Grad auf die Laufstrecke gehen.

8.10.2011

“Joggbericht”

Gerade habe ich am Ocean Lava Triathlon teilgenommen. Ein Rennen das mir alles abverlangte und mit der Erkenntnis, dass ich die Langdistanz immer noch in den Beinen habe. 

Kategorien